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Zitrusanbau · Südafrika · Erfahrungsbericht

Wie die Bekker Group 450 Hektar Zitrus- und Ackerbau mit Farmable verwaltet

Janus de Klerk, Bekker Group, Marble Hall, Südafrika
Janus de Klerk, Bekker Group, Marble Hall, Südafrika

Janus de Klerk ist Betriebsmanager der Bekker Group in Marble Hall, Limpopo (Südafrika). Der Betrieb bewirtschaftet rund 450 Hektar mit Zitronen, Mandarinen sowie Navel- und Valencia-Orangen. Ergänzt wird der Anbau durch Weizen, Mais, Soja und Raps. Bevor Farmable eingeführt wurde, bedeuteten Pflanzenschutzdokumentation, Aufgabenplanung und die Vorbereitung verschiedener Audits einen hohen manuellen Aufwand. Viele Informationen wurden erst nachträglich im Büro erfasst, mit dem Risiko, dass Daten unvollständig oder verspätet dokumentiert wurden. Seit 2021 nutzt die Bekker Group Farmable zunächst für die Pflanzenschutzdokumentation und inzwischen für nahezu alle Arbeitsabläufe auf beiden Betrieben, von der Aufgabenplanung über die Betriebsmittelverwaltung bis hin zur Auditdokumentation.


Vor Farmable

Als Janus 2021 zur Bekker Group kam, gab es noch kein zentrales digitales System für Pflanzenschutzdokumentation und Arbeitsaufträge.

Das größte Problem war nicht die Menge der Daten, sondern die doppelte Arbeit. Eine Aufgabe wurde im Feld erledigt und anschließend von einer anderen Person erneut im Büro dokumentiert.

Für einen Betrieb mit mehreren Kulturen, zwei Standorten sowie Zertifizierungen wie GlobalG.A.P., SIZA, GRASP und verschiedenen Wasser-Audits bedeutete das ein unnötiges Risiko.

Janus testete verschiedene Programme, entschied sich aber bewusst für Farmable. Viele Lösungen waren zu komplex und überforderten die Nutzer mit Funktionen, die im Alltag kaum benötigt wurden. Teilweise waren sie sogar so kompliziert, dass externe Berater sie bedienen mussten. Janus wollte eine Lösung, die sein gesamtes Team selbstständig nutzen kann.

Auch die Kosten für Zertifizierungen spielten eine Rolle. Je mehr Daten für Pflanzenschutz, Betriebsmittel und Wetter dokumentiert werden müssen, desto wichtiger ist ein System, das diese Informationen direkt während der Arbeit erfasst.


So nutzt die Bekker Group Farmable

Der Einstieg begann mit der Pflanzenschutzdokumentation, genau deshalb hatte Janus ursprünglich nach einer passenden Software gesucht.

Heute nutzt die Bekker Group Farmable auf beiden Betrieben und für sämtliche Kulturen. Zusätzlich kommen Farmable Pro sowie das Modul zur Betriebsmittelverwaltung zum Einsatz.

Pflanzenschutzmaßnahmen und Arbeitsaufträge bilden den Kern der täglichen Arbeit.

Janus plant Aufgaben im Voraus, weist sie den jeweiligen Mitarbeitenden zu und lässt sämtliche Arbeiten direkt im Feld dokumentieren. Eine nachträgliche Übertragung ins Büro entfällt vollständig.

Die Berichte für Pflanzenschutz und Betriebsmittel werden direkt aus Farmable erstellt und erfüllen alle Anforderungen für Zertifizierungen und Audits.

Auch der Betriebsmittelbestand wird laufend dokumentiert. Das Management sieht jederzeit, welche Produkte verfügbar sind, welche bereits verbraucht wurden und welche Bestellungen notwendig werden.

Besonders interessant ist der Einsatz von Farmable im Sicherheitsmanagement.

Vor jeder Schicht legt Janus Kontrollbereiche für das Sicherheitsteam fest und markiert wichtige Kontrollpunkte auf der Karte. Die App dokumentiert GPS-Routen, Arbeitszeiten und besondere Ereignisse direkt vor Ort.

Selbst Mitarbeitende ohne Erfahrung mit digitalen Systemen konnten Farmable bereits nach wenigen Tagen sicher bedienen.


Ergebnisse

Auditfähige Berichte ohne doppelte Dokumentation
Alle Arbeiten werden direkt im Feld erfasst, einmalig, vollständig und von der Person, die sie ausführt. Die standardisierten Berichte erfüllen die Anforderungen von GlobalG.A.P., SIZA, GRASP und weiteren Audits.
Sicherheitsteam nach drei Tagen einsatzbereit
Auch Mitarbeitende ohne Vorkenntnisse konnten GPS-Tracking, Flächenkarten und Schichtdokumentation bereits nach drei Tagen selbstständig nutzen.
Eine Plattform für den gesamten Betrieb
Pflanzenschutz, Aufgabenplanung, Betriebsmittelverwaltung und Sicherheitsmanagement laufen heute zentral über Farmable, für beide Standorte und alle Kulturen.

„Daten zu erfassen reicht nicht aus. Man muss sie analysieren und vergleichen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Produktionskosten steigen ständig. Deshalb müssen wir genau wissen, wo wir uns verbessern können. Diese Informationen müssen jederzeit verfügbar sein, nur so können wir fundierte Entscheidungen treffen.“

Janus de Klerk, Betriebsmanager, Bekker Group, Südafrika

Über die Bekker Group

Die Bekker Group besteht aus den beiden Betrieben Wording Boerdery und Toitskraal Sitrus in Marble Hall, Limpopo (Südafrika).

Auf rund 450 Hektar werden überwiegend Zitrusfrüchte angebaut, darunter Zitronen, Mandarinen sowie Navel- und Valencia-Orangen. Ergänzt wird der Betrieb durch Mais, Soja, Weizen und Raps.

Die Bekker Group ist nach GlobalG.A.P., SIZA und GRASP zertifiziert und Mitglied von Citrus Research International (CRI) sowie der Citrus Growers' Association (CGA).


Pflanzenschutzdokumentation im südafrikanischen Zitrusanbau

Exportorientierte Zitrusbetriebe in Südafrika müssen umfangreiche Nachweise für Zertifizierungen wie GlobalG.A.P., SIZA, GRASP sowie Wasser-Audits erbringen.

Dafür müssen Pflanzenschutzmaßnahmen, Betriebsmittel, Wetterbedingungen und zahlreiche weitere Informationen vollständig, nachvollziehbar und jederzeit verfügbar dokumentiert werden.

Farmable unterstützt die Bekker Group dabei, alle Arbeiten direkt im Feld zu erfassen und auditfähige Berichte ohne zusätzliche Büroarbeit zu erstellen.

Gerade in arbeitsintensiven Phasen reduziert dies den Dokumentationsaufwand und minimiert das Risiko fehlender Aufzeichnungen.


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