- Matt Fealy leitete zunächst einen 60 Hektar großen Betrieb mit Mangos, Avocados und Limetten, bevor er die Verantwortung für einen mehr als 300 Hektar großen Avocadobetrieb übernahm.
- Dort stellte er fest, dass klassische Agrarsoftware für Ackerbau den Arbeitsalltag in Dauerkulturen unnötig kompliziert machte. Hohe Softwarekosten, zusätzlicher Verwaltungsaufwand und doppelte Dateneingaben kosteten Zeit und Geld.
- Mit Farmable konnte der Betrieb Arbeitsplanung, Pflanzenschutzdokumentation und Berichte wieder in einer Lösung zusammenführen. Dadurch entfielen aufwendige Verwaltungsprozesse und der Betriebsalltag wurde deutlich einfacher.
Es gibt drei Dinge, die Matt Fealy antreiben: Familie, Landwirtschaft und Technologie. Für ihn funktioniert dieser Ausgleich nur dann, wenn digitale Werkzeuge den Betriebsalltag tatsächlich erleichtern, statt zusätzliche Arbeit zu verursachen. Genau diese Erfahrung machte er beim Wechsel von einem kleineren Obstbaubetrieb zu einer deutlich größeren Avocadoanlage.
Eine Software, die im Alltag wirklich funktioniert
Bis August 2023 leitete Matt Fealy den Betrieb Blue Sky Produce im Norden Australiens. Auf rund 60 Hektar wurden Mangos, Avocados und Tahiti-Limetten angebaut.
Bereits 2017 begann er im Rahmen eines Nuffield-Stipendiums verschiedene digitale Lösungen für den Obstbau zu testen. Viele Programme eigneten sich gut für den Ackerbau, jedoch kaum für Obst- und Dauerkulturen.
2019 entdeckte er Farmable. Die App wurde speziell für Obst- und Weinbaubetriebe entwickelt und passte erstmals zu den tatsächlichen Arbeitsabläufen auf seinem Betrieb.
Schon nach kurzer Zeit nutzte das Team Farmable täglich für Arbeitsaufträge und Pflanzenschutzmaßnahmen. Der Dokumentationsaufwand sank und Matt gewann mehr Zeit für die eigentliche Betriebsführung.
Größer bedeutet nicht automatisch besser
Im September 2023 wechselte Matt als Betriebsleiter auf einen rund 300 Hektar großen Avocadobetrieb mit über 250.000 Bäumen. Während der Ernte arbeiten dort bis zu 100 Mitarbeitende gleichzeitig.
Der Betrieb setzte bereits mehrere digitale Systeme ein. Das Problem: Die Software war ursprünglich für große Ackerbaubetriebe entwickelt worden und passte nur eingeschränkt zu den Abläufen eines Obstbaubetriebs. Dadurch entstanden zusätzliche Arbeitsschritte anstatt Zeit zu sparen.
1.Arbeitsplanung wurde unnötig kompliziert
Für Arbeitsplanung, Dokumentation und Kostenkontrolle kamen mehrere voneinander getrennte Systeme zum Einsatz. Tankmischungen wurden zunächst in Excel berechnet. Anschließend wurden Arbeitsaufträge ausgedruckt, handschriftlich ergänzt und an die Mitarbeitenden verteilt. Nach Abschluss mussten sämtliche Daten erneut digital erfasst werden. Dadurch entstanden doppelte Arbeitsschritte und zusätzliche Fehlerquellen.
2.Die Software passte nicht zum Obstbau
Die vorhandene Software arbeitete blockweise, ein Ansatz, der für große Ackerschläge sinnvoll sein kann. Im Avocadoanbau wechseln Mitarbeitende jedoch ständig zwischen vielen kleineren Anlagen. Jeder Wechsel erforderte das erneute Laden von Arbeitsaufträgen. Maschinen standen still, Mitarbeitende warteten und wertvolle Arbeitszeit ging verloren.
3.Berichte verursachten zusätzlichen Verwaltungsaufwand
Auch nach Abschluss der Arbeiten mussten Daten aus mehreren Programmen und Papierunterlagen zusammengeführt werden. Arbeitsaufträge, Kosten und Dokumentation passten häufig nicht zusammen. Der Betrieb benötigte nahezu eine Vollzeitstelle allein für die Nachbearbeitung und Abstimmung der Daten. Zusätzlich entstanden Softwarekosten von mehr als 10.000 AUD pro Jahr, ohne den gewünschten Nutzen zu erzielen.
„Quäle dich nicht mit Software, die nicht zu deinem Betrieb passt.“
Der Wechsel zu Farmable
Sobald Matt die Möglichkeit dazu hatte, führte er Farmable im Betrieb ein. Die Umstellung gelang schnell, da die App intuitiv aufgebaut ist und direkt auf dem Handy genutzt wird.
Heute werden sämtliche Arbeiten digital geplant und dokumentiert. Tankmischungen werden automatisch berechnet. Mitarbeitende erhalten ihre Arbeitsaufträge direkt in der App. Alle Arbeiten werden per GPS dokumentiert und sind in Echtzeit sichtbar. Berichte für Pflanzenschutzmaßnahmen werden automatisch erstellt. Auch Lagerbestände und Kosten werden direkt den jeweiligen Arbeiten zugeordnet.
Durch die Umstellung konnte der Betrieb:
- eine nahezu vollständige Verwaltungsstelle anderweitig einsetzen
- teure Software-Abonnements kündigen
- den Dokumentationsaufwand deutlich reduzieren
- und den Betriebsleitern wieder mehr Zeit für die eigentliche Betriebsführung geben
Fazit
Die Größe eines Betriebs entscheidet nicht darüber, welche Software sinnvoll ist. Entscheidend ist, ob die Software zu den tatsächlichen Arbeitsabläufen im Obstbau passt.
Ist das nicht der Fall, entstehen doppelte Arbeitsschritte, zusätzliche Verwaltung und vermeidbare Kosten.
Mit einer speziell für Obst- und Weinbaubetriebe entwickelten Lösung lassen sich Arbeitsplanung, Pflanzenschutzdokumentation und Betriebsmanagement deutlich einfacher organisieren.
Häufig gestellte Fragen
Eignet sich Farmable auch für große Avocado- oder Obstbaubetriebe?
Ja. Farmable wird sowohl von kleinen Familienbetrieben als auch von großen kommerziellen Obstbaubetrieben genutzt. Arbeitsplanung, Tankmischungen, GPS-Dokumentation und Pflanzenschutzberichte skalieren unabhängig von der Betriebsgröße.
Ist Farmable günstiger als klassische Agrarsoftware für den Ackerbau?
Für viele Obst- und Weinbaubetriebe ja. In Matt Fealys früherem 60-Hektar-Betrieb lagen die Softwarekosten bei weniger als 500 AUD pro Jahr. Auf dem späteren 300-Hektar-Betrieb konnten nach der Einführung von Farmable Software-Abonnements von über 10.000 AUD pro Jahr ersetzt werden.
Wie lange dauert die Umstellung auf Farmable?
Da Farmable speziell für den Einsatz auf dem Handy entwickelt wurde, gelingt die Einarbeitung in der Regel schnell. Auch auf dem 300 Hektar großen Betrieb verlief die Einführung ohne längere Unterbrechungen.

